Schlösser in Deutschland - auf den Spuren von Kaisern und Königen
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Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust sind seit 1984 UNESCO-Welterbestätte.
(© DZT/Andreas Kaster)
Was einst politische und kulturelle Zentren der deutschen Kaiser, Könige und Fürsten waren, sind für uns heute Zeugnisse aus einer anderen Zeit. Boten mittelalterliche Burgen noch Zuflucht und Schutz hinter trutzigen Mauern, dienten die Schlösser der beginnenden Neuzeit vor allem der Demonstration von Machtentfaltung und Reichtum ihrer Herrn. Nach der Renaissance brachte insbesondere der Barock dies glanzvoll zum Ausdruck : Kostbar ausgestattete Zimmer und Säle, Parkanlagen und malerischen Orangerien, Pavillons und Tempel waren Mittelpunkt fürstlicher Inszenierung und sind heute Ausdruck höchsten Luxus vergangener Zeit.
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Schloss Neuschwanstein bei Schwangenau in Bayern
(© dpa)
Eingebettet in eine idyllische Umgebung prägen die Schlösser mit ihren Parks, Marställen, Kavaliersbauten und Kanzleien und den ehrwürdigen Kirchen mit ihren Grabdenkmälern die deutsche Landschaft und geben ihr dadurch eine ganz besondere Note. Heute sind viele dieser Prachtbauten und ihre Parks Erholungsorte für die Bevölkerung und öffentlich zugängliche Kulturzentren: Vielfach befinden sich in ihnen Museen, insbesondere Kunstsammlungen und Gemäldegalerien. Aber auch Hotels und Restaurants haben diese historischen Orte für sich entdeckt und entführen ihre Gäste in ihre märchenhafte Welt.