Besuch des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker, in Russland
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General Wieker (l.) während seines Gesprächs mit dem russischen Verteidigungsminister Serdjukow in Moskau
(© BMVg)
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, war vom 15. bis 17. Juni auf Einladung des Generalstabschefs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Armeegeneral Nikolai Makarow, zu Besuch in Russland.
Neben ausführlichen Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen über die bilaterale Zusammenarbeit, die Reform der Streitkräfte in Russland und Deutschland sowie die Lage in Nordafrika und im Nahen Osten hatte der Gastgeber einen Besuch auf dem Truppenübungsplatz Mulino in der Nähe von Nischnij Nowgorod vorgesehen.
Zunächst gab es jedoch eine unerwartete Ehre für General Wieker – kurzfristig hatte der russische Verteidigungsminister Serdjukow den Generalinspekteur für ein halbstündiges Gespräch in sein Büro gebeten. Auch bei diesem Gespräch stand die weitere Intensivierung der schon bestehenden engen militärischen Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Aus Anlass des 70. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion 1941 legte General Wieker zum Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges am Ehrenmal auf dem Verneigungshügel vor dem Zentralen Museum des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 einen Kranz nieder.
Bei mehreren Gelegenheiten betonte der Generalinspekteur der Bundeswehr: „Angesichts der schrecklichen Geschehnisse zwischen unseren Völkern in der Vergangenheit ist es mir eine persönliche Verpflichtung, mit aller Kraft zur Verbesserung der militärischen Beziehungen und zur Freundschaft zwischen unseren Ländern beizutragen.“
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General Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr, mit Bundeskanzlerin Merkel
(© picture alliance/ dpa)
Der Generalinspekteur der Bundeswehr ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr und militärischer Berater der Bundesregierung. Er ist für die Entwicklung und Realisierung der Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung verantwortlich.