Wissenschaftsstandort Deutschland
Wissenschaft und Forschung sind die Fundamente unserer Zukunft. Deutsche Wissenschaftler genießen weltweit einen exzellenten Ruf, Gäste aus vielen Ländern forschen und lehren an deutschen Universitäten.
Die Bundesregierung will mit Hilfe der "Hightech-Strategie für Deutschland" Innovationskraft in Deutschland nachhaltig stärken und Zukunftsmärkte in Bereichen wie Energie- und Umwelttechnik, Klimaforschung, Gesundheitsforschung und Medizintechnik, Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, E-Governement erschließen.
Russland ist im Wissenschaftsbereich ein wichtiger Partner: Bereits seit 20 Jahren besteht ein bilaterales Abkommen zwischen beiden Ländern auf dem Gebiet der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit, im Juli 2009 wurde in München das Nachfolgeabkommen unterzeichnet. Seit drei Jahren besteht zwischen Russland und Deutschland eine strategische Partnerschaft für die Bereiche Wissenschaft, Bildung und Innovation.
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(© magazine-deutschland)
Forschungserkenntnisse, die unsere Welt verändern können, stehen im Mittelpunkt einer besonderen Wissenschaftskonferenz in Berlin: Auf der dritten „Falling Walls Conference“, die zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November in der deutschen Hauptstadt veranstaltet wird, stellen 20 internationale Spitzenforscher aus den Bereichen Natur- und Geisteswissenschaften, Life Science, Wirtschaft und Technologie wissenschaftliche Meilensteine in ihren Fachdisziplinen vor.
Ideenschmiede Wissenschaft
Vom Willkommensfrühstück bis zum Friendship-Programm: Deutsche Hochschulen lassen sich viele Angebote einfallen, die Studierenden aus dem Ausland den Start erleichtern. Aus Mitteln des Auswärtigen Amts bietet der DAAD ihnen ein kombiniertes Stipendien- und Betreuungsprogramm (STIBET) an. Einführungsveranstaltungen oder Länderabende werden daraus ebenso unterstützt wie die fachliche Betreuung ausländischer Doktoranden. Projekte wie „Die Brücke“ in Münster setzen eigene Akzente und entfalten Signalwirkung auch auf andere Universitäten.
Stipendien- und Betreuungsprogramm
Die Bauhaus-Universität Weimar beschreibt sich selbst als experimentierfreudige, offene und kreative Hochschule, die die Nähe zur industriellen Praxis sucht. Jetzt darf sie sich außerdem „beste internationale Hochschule 2011“ in Deutschland nennen. Die thüringische Universität belegte in diesem Jahr den ersten Platz im Wettbewerb „internationale Hochschule“.
Bauhaus-Universität Weimar erhält Auszeichnung
Deutschlands starke Innovationsleistung ist seit dem STI Outlook 2008 unverändert. Wissenschaftlich-technische Berufe sind in der Gesamtbeschäftigung gut repräsentiert, und bei den Industrieexporten mit hohem bzw. mittelhohem Technologiegehalt ist seit mehreren Jahren eine kräftige Entwicklung zu verzeichnen.
OECD Länderprofil Deutschland
Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft forscht in der Arktis, Antarktis, außerdem an Küsten und in Ozeanen mittlerer und hoher Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland, analysiert globale Umweltveränderungen und trägt dazu bei, die komplexen natürlichen Zusammenhänge im Erdsystem zu entschlüsseln. Vor allem das Ziel, die treibenden Kräfte und die Fluktuationen im Klimageschehen zu verstehen, ist dabei zunehmend in den Mittelpunkt der Forschung gerückt.
Alfred-Wegener-Institut
Nanotechnologie
Nanotechnologie gilt als die Zukunftstechnologie schlechthin, die die Wettbewerbsfähigkeit vieler Industriebereiche entscheidend beeinflussen wird. Im Bereich der Grundlagenforschung hat die Nanotechnologie bereits einen festen Platz erobert.
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Innovation Biotechnologie
Spektakuläre Fortschritte haben die Biowissenschaft in das allgemeine Bewusstsein gerückt. Deutschland hat sich in den letzten Jahren zu einem starken Biotechnologiestandort entwickelt.
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XFEL - der europäische Röntgenlaser
Mit der traditionellen Tunnel- und Bohrertaufe fiel Anfang Juli der Startschuss für den Bau des Tunnelsystems für den europäischen Röntgenlaser European XFEL. Über 500 Gäste nahmen an der festlichen Zeremonie auf der Baustelle in Schenefeld (Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein), dem zukünftigen Forschungscampus der Röntgenlaseranlage, teil. Nun startete die erste der beiden Tunnelbohrmaschinen – TULA (für „Tunnel für LAser“), 6,17 Meter im Durchmesser, 71 Meter lang, 550 Tonnen schwer und 18 Millionen Euro teuer – in Richtung DESY-Bahrenfeld (Hamburg), wo sie im Sommer 2011 ankommen wird.
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Der Startschuss für einen neuen Teilchenbeschleuniger der Superlative ist gefallen: Am 04. Oktober 2010 unterzeichneten Wissenschaftsminister und Staatssekretäre aus neun Ländern Asiens, Ost- und Westeuropas das internationale Übereinkommen über den Bau und den Betrieb einer Einrichtung für die Forschung mit Antiprotonen und Ionen in Europa. Damit manifestieren die Staaten ihre Beteiligung an FAIR - so lautet die englische Abkürzung: Facility for Antiproton and Ion Research in Europe.
FAIR